Wölfe Wörishofen gegen die Wanderers Germering 09.02.2018

Wölfen fehlt Kampfgeist um dezimierten Germeringern Punkte zu entführen

Die Grippewelle macht auch vor den Eishockey Cracks keinen Halt, so beklagte Germerings Trainer Heinz Feilmeier sieben Ausfälle und wenig Training in der vergangenen Woche. Auf der Gästeseite liefen mit drei kompletten Reihen auf, die jedoch nicht alle Beschwerdefrei agierten. Zwar stellten sich die Wölfe gut auf das Spiel des Bayernligisten ein, setzten aber die Vorgaben von Trainer Andreas Schweinberger für die eigene Taktik zu wenig um. Florian Fischer (8.) markierte den ersten Treffer des Abends doch in der folgenden Überzahl gelang den Wölfen schnell der Ausgleich mit Mario Kozlovsky (10.) in Vorbereitung von Michal Telesz und Patrick Münch. Der Kapitän legte keine zwei Minuten später auch für Philipp Birk (12.) auf, die Führung sollte jedoch keine Minute andauern bis erneut Florian Fischer (12.) einen Pass von Tobias Feilmeier verwandelte. Immer wieder ließen die Wölfe den gegnerischen Verteidigern zu viel Raum, was diese direkt zur 3:2 Führung durch Daniel Kress (15.) nutzten. Die Wölfe steckten aber nicht auf und diesmal versenkte Patrick Münch (20.) den Pass von Michal Telesz nur eine Sekunde vor der Pausensirene.

Auch im zweiten Spielabschnitt ließ die Defensive den Gastgebern zu viel Freiraum was Christian Birk (24.) und Tobias Feilmeier (25.) eiskalt ausnutzten und den sonst stark spielenden Marius Münch im Wölfetor überwanden. Zwar kamen die Wörishofer erneut mit Patrick Münch (31.) auf 5:4 heran, doch bei einer folgenden Unterzahl stellte Tobias Feilmeier (34.) den zwei Tore Abstand wieder her. Das Ergebnis retteten die Wölfe über das Drittel hinweg.

Nach der Pause flammte nochmals der Ehrgeiz der Wölfe auf und Patrick Münch legte Michal Telesz (53.) zum Anschlusstreffer auf. Im weiteren Verlauf fehlte es den Gästen am sonst so starken Kampfgeist und die Wanderers aus Germering schraubten das Ergebnis mit einem Doppelschlag von Florian Fischer (56.+57.) zum 8:5 Endergebnis hoch.

In der folgenden Pressekonferenz war Andreas Schweinberger die Enttäuschung deutlich anzusehen. „An diesem Abend wäre mehr drin gewesen, doch die Mannschaft lieferte das schlechteste Spiel der Saison ab.“

Bleibt zu hoffen, dass bis zum kommenden Freitag in der heimischen Arena die Akteure auf dem Eis wieder alle fit sind, um der ESC Kempten erneut Paroli zu bieten und für den knappen Sieg der Sharks Revanche zu nehmen.

Strafzeiten:

Wanderers Germering: 6

EV Bad Wörishofen:12

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