Wölfe vs. EV Pfronten Falcons – 23.12.2021

Enttäuschende Niederlage gegen den Tabellenletzten

(Romy Busch)

Vergangenen Donnerstag starteten die Wölfe mit dem Rückspiel gegen die Pfrontener Falcons ins Weihnachtswochenende. Während die Wörishofer die Aufstiegsrunde nicht ganz aus den Augen verlieren wollten, ging es für das Tabellenschlusslicht aus dem Ostallgäu darum, die rote Laterne vor dem Hauptrundenstart abzugeben.

Entsprechend motiviert starteten die Hausherren auch in die Partie und drängten die Wölfe immer wieder ins eigene Drittel. Von den Wörishofern war zunächst recht wenig zu sehen – zwar erzielte David Vycichlo im ersten Powerplay des EVW und nach guter Vorarbeit von Michal Telesz und Michal Horký den 0:1-Führungstreffer (10.), die Antwort der Falcons kam allerdings keine 30 Sekunden später mit dem Ausgleich zum 1:1 durch Luis Landerer. Kurz vor der ersten Pause brachte Kapitän Franz Schmidt die Wölfe im Alleingang wieder in Führung (19.) und im zweiten Drittel stand es nach einem weiteren Treffer von Michal Telesz (Michal Horký – David Vycichlo) aus der Wörishofer Überzahlformation (26.) zwischenzeitlich 1:3 für die Unterallgäuer – besonders überzeugend war die Leistung der Wölfe an diesem Abend jedoch nicht. Mittels deutlich größerer Laufbereitschaft glichen die Gastgeber noch vor dem zweiten Pausentee das Spiel mit dem 2:3 durch Ladislav Hruska (30.) und dem 3:3 durch Filip Matejka (38.) aus. Zu Beginn des Schlussabschnitts markierte eine 5+Spieldauer – Strafe gegen Maximilian Bittner wegen Ellbogenchecks (46.) dann endgültig den Knackpunkt im Wörishofer Spiel: Zwei Überzahltore durch Johannes Albl (47.) und Filip Matejka (51.) brachten die Hausherren mit 5:3 in Führung, während das vierte Tor der Wölfe bis zur 54. Minute auf sich warten ließ. David Vycichlo (Patrick Münch – Anton Hanke) schloss mit einem Treffer durch die Beine des Pfrontener Schlussmanns zum 5:4 an, zum Ausgleich reichte es allerdings nicht mehr. Stattdessen machte Benjamin Gottwalz eine knappe Minute vor der Schlusssirene den Sack mit dem 6:4 für die Falcons zu (60.).

Verglichen mit vergangenen Leistungen des Wörishofer Teams war der Auftritt der Kneippstädter in der Pfrontener Arena zum Haare raufen. Mit deutlich unterlegener Passgenauigkeit sowie Lauf- und Einsatzbereitschaft verspielten sich die Wölfe unnötigerweise die letzte Chance auf die Aufstiegsrunde und schenkten ihren Gastgebern den zweiten Saisonsieg und drei verdiente Punkte.

Strafen:
EV Bad Wörishofen: 17+20 Minuten
EV Pfronten: 10 Minuten