Wölfe gegen EV Pfronten Falcons – 29.12.2019

(Romy Busch)

 

An diesem Sonntag ging es für die erste Mannschaft des EVW zum Auswärtsspiel nach Pfronten. Das Hinspiel Anfang November wurde mit 10:1 durch die Wölfe gewonnen, sodass die Erwartungen für das Rückspiel entsprechend hoch gesteckt waren – besonders nach der Niederlagenserie über die vergangenen vier Spiele. Ungeachtet dessen fehlten Trainer Boris Zuhumensky noch immer einige verletzte Spieler.

Das Spiel begann gleich mit einem Angriff der Gäste aufs Pfrontener Tor, der durch die „Falcons“ allerdings pariert und mit einen Gegenangriff gekontert wurde. In den folgenden Minuten gelangen den Gegnern mehrere Schüsse aufs Tor, die die Verteidigung des EVW sowie Torhüter Andreas Nick zunächst abwehren konnten. In der siebten Spielminute erzielte jedoch Johannes Albl nach einem Pass von Timo Stammler den 1:0 – Führungstreffer für den EV Pfronten. Die Wölfe bemühten sich um den Ausgleich: In der achten Minute schoss Christoph Heckelsmüller aufs Tor der Gastgeber, der Puck landete jedoch in der Fanghand von Torhüter Dominik Gimbel. Auch in der zweiten Hälfte des ersten Drittels erarbeitete sich der EVW einige Chancen, darunter zwei von Lubomir Vaskovic, die allerdings an den Schonern des Torhüters scheiterten, sowie eine von Leonard Gutsche. Somit verlief das Spiel wieder ausgeglichener, bis in der 16. Minute Christoph Heckelsmüller wegen Haken zwei Minuten die Strafbank hüten musste. Die Falcons nutzten die Chance umgehend und brachten ihre Gäste in Überzahlformation in Bedrängnis. Nach zwei Paraden durch Andreas Nick konnte in der 18. Spielminute Andreas Tröber schließlich die Führung seiner Mannschaft nach Vorlage von Johannes Albl und Sebastian Weixler auf den 2:0 – Pausenstand ausbauen.

44 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels erzielte Lubomir Vaskovic auf Zuspiel von Christoph Heckelsmüller und Franz Schmidt im Fallen den ersehnten 2:1 – Anschlusstreffer. Die Wölfe wirkten nun aufgeweckter und disziplinierter, verlagerten durch Torchancen von unter anderem Johannes Scheitle, Maximilian Wilaschek und Alexander Schönberger das Spiel ins Pfrontener Drittel. In der 27. Minute gelang erneut Lubomir Vaskovic mit Christoph Heckelsmüller und Franz Schmidt dann der umjubelte 2:2 – Ausgleich. Die Konter der Falcons konnten durch Andreas Nick und die Verteidigung der Wölfe abgefangen werden, während in der 38. Spielminute wieder Lubomir Vaskovic auf Vorlage von Christoph Heckelsmüller und Franz Schmidt das Netz zappeln ließ. Mit seinem Hattrick erhöhte er auf 2:3, womit es in die zweite Drittelpause ging.

Im letzten Spielabschnitt gelang es zunächst keiner Mannschaft, richtig Druck auf das jeweils gegnerische Tor zu machen, sodass das Spiel schnell die Seiten wechselte. Dank guten Zusammenspiels und besserer Abstimmung konnten sich unter anderem Christoph Heckelsmüller, Steven Zinner, Alexander Schönberger und Johannes Scheitle einige Chancen erarbeiten, die Führung des EVW auszubauen, kamen aber nicht zum Abschluss. Doch auch der Wörishofener Defensive und Torhüter Andreas Nick wurde nicht langweilig, da der Sturm der Falcons immer wieder zu gefährlichen Szenen vor dem Tor der Wölfe auflief. In der 49. Minute nutzte dann Joel Titsch eine Chance und schob nach Zuspiel von Thomas Böck den Puck aus nächster Nähe über die Linie – 3:3. In den letzten Minuten des Spiels übernahm der Pfrontener Sturm wieder vermehrt das Ruder und spielte die Verteidigung des EVW aus. So brachte in der 51. Spielminute Timo Stammler mit der Hilfe von Jörg Neumann die Falcons erneut mit 4:3 in Führung; drei Minuten später erhöhte Johannes Friedl auf Vorlage von Dennis Gröger und Moritz Lochbihler auf 5:3. Nach zwei gescheiterten Angriffen der Wölfe nahm Boris Zahumensky zwei Minuten vor Schluss den Torhüter vom Eis. In der 6-gegen-5 – Situation konnten die Gastgeber zwölf Sekunden vor Spielende ihre Führung dann noch auf den 6:3 – Endstand ausbauen.

 

Trotz zwischenzeitlicher Überlegenheit der Wölfe gelang es an diesem Abend nicht, die Niederlagenserie zu beenden. Während dem EVW die Scheibe immer wieder an der blauen Linie verloren ging, spielte Pfronten aggressiver und über die Dauer des Spiels disziplinierter, sodass sich die Falcons letztendlich den verdienten Sieg und damit kurz vor Ende der Hauptrunde drei Punkte einfahren konnten.

 

Strafzeiten:

EV Bad Wörishofen: 2 Minuten

EV Pfronten: 0 Minuten