Wölfe gegen EV Fürstenfeldbruck – 22.10.2020

(Romy Busch)

Am vergangenen Sonntag reiste der EV Fürstenfeldbruck für das erste Punktspiel der Wölfe in Bad Wörishofen an. Krankheits- bzw. verletzungsbedingt musste der EVW auf einige wichtige Akteure verzichten, darunter Torhüter Andreas Nick, die Stürmer Franz Schmidt, Rudolf Herdt, Christoph Seitz und Johannes Scheitle sowie Verteidiger Simon Hassmann. Dafür konnte der Transfer zweier Kontingentspieler kurzfristig besiegelt werden: Die beiden tschechischen Stürmer Michal Horky und Daniel Vlach werden die Reihen der Wörishofer von nun an verstärken.

Auch in dieses Spiel fanden die Wölfe einen eher schwachen Start, was für mehrere gefährliche Situationen im Wörishofer Drittel sorgte. Den eindeutig überlegenen Crusadern gelangen im ersten Abschnitt gleich zwei Kontertore durch Unachtsamkeiten in der Defensivbewegung des EVW. Zuerst erzielte Kresimir Schildhabel (Julian Behmer) im Alleingang den 0:1 – Führungstreffer in der 6. Spielminute, bevor er seinem Sturmkollegen Dominic Maximilian Kolb auflegte, der Torhüter Michael Wolf wiederum keine Chance ließ und das 0:2 in der 14. Minute verwandelte. Im Laufe des zweiten Spielabschnitts steigerten sich die Wölfe deutlich und gerade die beiden Neuzugänge setzten einige Akzente. Allerdings mangelte es insgesamt an Konsequenz im Torabschluss, sodass es mit 0:2 in die zweite Pause ging. Im Schlussdrittel ließen die Kräfte der mitgenommenen Wörishofer merklich nach, sodass Kevin Melcher (Felix Holzapfel) die Führung des EVF in der 49. Spielminute zum 0:3 ausbauen konnte. Mit Erklingen der Schlusssirene rutschte der Puck noch ein weiteres Mal über die Torlinie der Wölfe: Philipp Steidle erhöhte eine Sekunde vor Spielende mit einem Schuss aufs leerstehende Tor zum 0:4 – Endstand.

Die Crusaders fuhren somit nach einem körperbetonten Spiel, in dem die Strafbank selten leer blieb, mit drei wohlverdienten Punkten nach Hause. Neben den ausgefallenen Spielern fehlten den Wölfen letztlich auch Kampfgeist, aber vor allem Abstimmung und Routine, um den Fürstenfeldbruckern auf Augenhöhe zu begegnen. Positiv anzumerken ist jedoch, dass trotz eindeutig zu vieler Strafen im Penalty Killing kein Gegentor fiel.

 

Strafzeiten:

EV Bad Wörishofen: 18+10 Minuten

EV Fürstenfeldbruck: 12+20 Minuten