Vertragsverlängerung von Trainer Frank Kozlovsky

(Romy Busch)

Im vergangenen Dezember kam Frank Kozlovsky zu den Wölfen – damals noch als Verstärkung für die Defensive. Nachdem der vorherige Trainer sein Engagement beim EVW Mitte Januar dieses Jahres aus privaten Gründen beenden musste, kam der Vorstandschaft der junge, talentierte Verteidiger in den Sinn, der mit seiner spielerischen und technischen Versiertheit überzeugen konnte. Auch aufgrund seiner Akzeptanz innerhalb der Mannschaften sowie seines Verständnisses für die bisherigen Spielerkollegen fiel die Entscheidung des Vorstands trotz weiterer Anwärter schnell auf den Augsburger, der dann kurzfristig das Training der Senioren sowie des U20-Nachwuchses übernahm.

Gegenüber den von der bisherigen Saison ein wenig gebeutelten Spielern ist durchaus etwas Überzeugungskraft von Nöten gewesen, doch Frank Kozlovsky verstand es, die Senioren sowie den gesamten Verein auch moralisch nach vorn zu bringen. „In zwei Monaten ist es nicht machbar, einen laufenden Prozess der Mannschaft komplett zu ändern“, reflektiert Frank Kozlovsky. Dennoch gelang es ihm in nur wenigen Wochen, an den wichtigen Stellschrauben zu drehen – „dem Gegner weniger Raum zum Spielen zu geben, in der Defensive stabiler zu stehen und mehr als nur über die erste Reihe offensiv zu agieren“. Diese zentralen Punkte konnte die junge Mannschaft von Spiel zu Spiel besser umsetzen und letztlich den Klassenerhalt als erklärtes Saisonziel aus eigener Kraft erreichen.

Nun freuen sich der EVW-Vorstand um Marcus Schmidt und der sportliche Leiter Thomas Paul, auch in der nächsten Saison auf den neuen Headcoach zählen zu können. „Ich fühle mich bei den Wölfen sehr wohl. Ich habe großen Rückhalt seitens der Vorstandschaft und des Teams genießen können, da ist die Entscheidung sehr schnell gefallen“, so Frank Kozlovsky. Das Potential der Mannschaft „mit einem guten Mix aus Erfahrung und Erfolgshunger“ sei groß. „Wir werden für die kommende Saison das Team punktuell verstärken. Zudem stehen viele Nachwuchsspieler in den Startlöchern, um sich im Seniorenhockey zu beweisen.“

Zunächst gilt es aufgrund der Corona-Pandemie jedoch abzuwarten, bis der Verband grünes Licht für ein gemeinsames Sommertraining gibt. „Bis dahin ist jeder Spieler selbst in der Verantwortung, sich fit zu machen und vorzubereiten“, sagt Frank Kozlovsky über die bisherige Gestaltung der eisfreien Zeit, „sobald wir wieder gemeinsam trainieren dürfen, werden wir zwei Mal die Woche hart arbeiten, bis es wieder auf‘s Eis geht“.

Das Ziel für die kommende Saison ist sowohl seitens des Vorstands als auch des Trainers klar formuliert: der Angriff auf die obere Tabellenhälfte. „Wir wollen weiterhin auf die Nachwuchsspieler setzen und diese in den kommenden Jahren integrieren“.