U11 Wölfe rocken letztes Vorrundenturnier in heimischer Arena

Am 16.12.2018 empfingen die U11 Wölfe aus Bad Wörishofen auf heimischen Eis die Mannschaften aus Burgau, Memmingen und Ulm/Neu Ulm, zum letzten Vorrundenturnier in dieser Saison. Der bisher schwerste Gegner aus Königsbrunn hatte an diesem Tag spielfrei.

Vom Trainerteam mental gut eingestellt legten die kleinen Wölfe im ersten Spiel gegen die Ice-Devils aus Ulm dann auch gleich richtig los. Hohes Tempo, trickreiche Einzelaktionen aber auch hervorragend kombinierte Spielzüge prägten das Spiel der Wölfe von Beginn an und führten bereits nach der Hälfte der Spielzeit zu einer komfortablen 3:0 Führung. Davon beflügelt gelang es den Wölfe-Stürmern in der zweiten Spielhälfte trotz herausragender Leistungen des Ulmer Goalies noch weitere sechsmal einzunetzen. Ab der zweiten Spielhälfte dann, fand die Ulmer Mannschaft auch ihren Rhythmus und schaffte es, sich auf das schnelle Wörishofer Spiel einzustellen. Trotzdem taten sich die Ulmer Stürmer sichtlich schwer, die aufmerksame Wölfe Abwehr zu überwinden, schafften es aber dennoch einige Male und konnten so insgesamt vier Tore für sich verbuchen. Die Partie endete schlussendlich 9:4 für die kleinen Wölfe aus Bad Wörishofen.

Nach der Pause stand als nächster Gegner die Mannschaft des ECDC Memmingen auf dem Programm. Dem Konzept aus der ersten Begegnung konsequent folgend, traten  die Wölfe sofort nach dem Bully offensiv auf und zwangen den Memminger Goalie  bereits in der zweiten Spielminute zur ersten Parade. Nach diesem Wake-up-Call organisierten sich die Little Indians allerdings sehr schnell, traten kompakter auf und konterten bei jeder sich bietenden Gelegenheit schnell und torgefährlich. So entwickelte sich ein relativ ausgeglichenes Spiel, mit spannenden Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Erst in der zehnten Spielminute gelang den kleinen Wölfen dann der Führungstreffer, der gleich eine Minute später zu einer 2:0 Führung ausgebaut werden konnte. Davon sichtlich gereizt, begaben sich die Little Indians nun endgültig auf den Kriegspfad und rannten vehement gegen den Wörishofer Kasten an. Sie scheiterten dabei zwar allzu oft am Wörishofer Torhüter, konnten aber  dennoch in der vierzehnten Spielminute den Anschlusstreffer erzielen, was allerdings mit weiteren Wölfe Toren in der siebzehnten und siebenundzwanzigsten Spielminute quittiert wurde und zu einem Endstand von 4:1 für das Team aus Bad Wörishofen führte.

In der letzten Partie des Tages standen den kleinen Wölfen die Eisbären aus Burgau gegenüber.  Diese hatten im vorherigen Spiel gegen Ulm schon sehr beachtliche Leistungen gezeigt und ließen unmittelbar nach dem Anpfiff erkennen, dass sie gewillt waren, eben genau daran anzuknüpfen. Vermutlich hatte das Wörishofer Trainergespann ihre Mannschaft in der Kabine schon darauf vorbereitet und wohl auch die richtigen Worte gefunden, denn ähnlich wie bereits in den beiden vorherigen Spielen auch, übernahmen die Wölfe sofort nach Spielbeginn die Initiative und versuchten mit hoher Geschwindigkeit und läuferischer Klasse die Burgauer  weitestgehend in ihrer Hälfte zu binden. Trotzdem gelang es den Eisbären-Stürmern immer wieder einmal auszubrechen und torgefährliche Aktionen zu starten, was in der elften und sechsundzwanzigsten Spielminute auch mit Erfolg gekrönt wurde. Davon allerdings unbeeindruckt setzten die kleinen Wölfe trotz des bisher konditionell fordernden Turnierverlaufs nochmals zu einem Höhenflug an, gaben alles und erzielten durch hervorragendes Teamwork in allen Reihen insgesamt 10 Treffer, was mit einem Endstand im letzten Spiel von 10:2 für die Wölfe aus Bad Wörishofen zu Buche schlug.

Diese hervorragende Leistung im Heimturnier bescherte den jungen Wölfen nicht nur den Turniersieg, sondern auch den sehr guten zweiten Platz in der inoffiziellen Vorrunden-tabelle der LK B, Gruppe 2, punktgleich mit den Pinguinen aus Königsbrunn, welche lediglich aufgrund des besseren Torverhältnisses den ersten Rang belegen. Bleibt nun zu hoffen, dass Trainer und Mannschaft diese Form auch in die Rückrunde mitnehmen können um dort in ähnlicher Weise gegen neue Gegner zu bestehen.

(Gunther Schöner)