Sieg für die Wölfe im zweiten Drittel

Erwartet stark begannen die Devils aus Ulm die Partie gegen die Wölfe und legten bei Überzahl mit dem ersten Treffer von Michael Simon (5.) vor. Trotz hohen Drucks hielten die Wörishofer gut dagegen und stellten sich auf den Gegner ein. Die beste Möglichkeit vergab Tobias Huber in Unterzahl bei einem Alleingang. Vier weitere Strafen in diesem Drittel überstanden die Wölfe schadlos und Marius Münch zog nur noch gegen Benedikt Stempfel (8.) den Kürzeren. Die Gastgeber vergaben in der Folge etliche hochkarätige Chancen und so verschwanden die Mannschaften mit einem 2:0 in die Pause.

Den zweiten Spielabschnitt begannen die Wölfe hoch konzentriert und die beste Chance von Franz Schmidt prallte an der Latte von Konstantin Bertet ab. Kurz darauf gelang Tobias Huber (24.) der erste Treffer; mit dem Bauerntrick überlistete er den Goalie der Devils, der nicht schnell genug reagieren konnte. Mit etlichen Chancen bekamen die Gäste immer mehr Spielanteile, nachdem auch die Ulmer immer wieder in der Kühlbox landeten nutzten die Wölfe gleich zweimal das doppelte Powerplay. Zuerst zielte Dominic Weis (28.) genau ins Eck über die Stockhand von Konstantin Bertet, gefolgt von Simon Hassmann (29.) mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie durch das Gemenge vor dem Tor hindurch zur 2:3 Führung für die Wörishofer. Da wurde es plötzlich ziemlich still bei den vorher lautstarken 420 Zuschauern in der Ulmer Arena. Nach einem Konter der Devils bekam Tim Tenschert einen Penalty zugesprochen, den er eiskalt zum 3:3 Ausgleich verwandelte. Doch die Wölfe ließen sich nicht beirren und kämpften trotz eines Treffers von Peter Brückner (37.) weiter um jede Scheibe und jeden Meter auf dem Eis. Das bedeutete den Sieg des zweiten Drittels für die Wölfe, die lange nicht mehr so viele Pucks im Netz eines Gegners untergebracht hatten und einen 4:3 Zwischenstand.

Eine ordentliche Ansage verpasste Trainer Robert Linke seinen Schützlingen dann in der Kabine, die danach wieder mehr Zusammenspiel zeigten und schnell auf 6:3 mit zwei Treffern von Petr Ceslik (47.+49.) nachlegten. Die passende Antwort hatte erneut Tobias Huber (49.) auf dem Schläger, vorbei an Konstantin Bertet netzte er zum zwischenzeitlichen 6:4 ein. Weitere Tore auf beiden Seiten vielen zuerst von Marius Dörner (53.) für die Devils und dann von Marco Fichtl (55.), der von Dustin Vycichlo bedient wurde.

Mit dem Ergebnis des Spiels zeigte sich Andreas Nuffer bei der folgenden Pressekonferenz hoch zufrieden, auch wenn die Wölfe wieder ohne Punkte auf dem Konto nach Hause fuhren. Selbst von Robert Linke gab es ein Lob an das Gästeteam. Damit liegen die Wörishofer auf dem 9. Tabellenplatz, nachdem der EV Pfronten eher unerwartet gegen den TSV Farchant mit einem Sieg vorbei zog.

Strafzeiten:

VfE Ulm/Neu Ulm 16+10

EV Bad Wörishofen 14