SC Reichersbeuern vs Wölfe am 05.11.2017

Ein verschlafenes Drittel kostet die Wölfe den zweiten Sieg am Wochenende

(Uta Kollmeder) Die Partie starteten beide Teams am späten Sonntag Abend in der großen Tölzer Arena mit hohem Tempo. Doch es brauchte zuerst eine Strafzeit bevor der SC Reichersbeuern durch Andreas Andrä (10.) mit einem Streifschuss unter die Torlatte von Andreas Nick den Führungstreffer markierte. Die Wölfe arbeiteten hart in dem körperbetonten Spiel bei dem die Schiedsrichter teilweise mit ungewohnten Entscheidungen in der Regelauslegung beim Icing überraschten. Doch der härteren Gangart der Gastgeber hielten die Wölfe mit Geschick und Tempo dagegen, besonders die Verteidiger leisteten viel Laufarbeit und den verdienten Ausgleich versenkte Michal Telesz nach genau vierzehn Minuten auf Zuspiel von Jakob Schwarzfischer. Dank gut aufgelegter Torhüter kam bis zur Pause jedoch nichts zählbares mehr auf die Uhr.

Gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts wirkten die Wölfe müde und unkonzentriert, was mit schnellen Treffern durch Maximilian Huber (23.) und Tobias Reiter (24.) bestraft wurde. Bei einem Alleingang nutzte Michal Telesz (28.) seine Wenigkeit und lupfte die Scheibe über die Schulter des Torhüters Michael Iszovics, der ansonsten mit guten Paraden glänzte. Wiederum eine Strafzeit benötigten die Gastgeber mit Andreas Andrä (32.) für ihren nächsten Treffer. Weitere schnelle Vorchecks brachten die Wörishofer in der Folge immer wieder in Schwierigkeiten und unweigerlich auch den vierten Treffer des Drittels, den erneut Tobias Reiter (39.) verwandelte.

Deutliche Worte in der Kabine weckten wohl erneut den Kampfgeist der Wölfe und sie zeigten ein hervorragendes Abschlussdrittel in dem Peter Brückner (45.) in Unterzahl seine Gegner inklusive des Torhüters stehen ließ und die Aufholjagd begann. Mit deutlich mehr Spielanteilen war das Glück jedoch nicht auf Seiten der Gäste, lediglich Michal Telesz (52.) lochte seine dritte Scheibe an diesem Abend auf Zuspiel von Patrick Münch und Jakob Schwarzfischer ein. Obwohl bis zum Ende viele Möglichkeiten herausgespielt wurden und das Tor der Reichersbeurer unter hohem Beschuss stand, wollte der Puck nicht mehr hinein. Den eigentlich verdienten Ausgleich vereitelte der Schlussmann der Gastgeber zwar, aber die Wölfe stehen weiterhin auf Platz zwei der Tabelle. „Die anderen Teams haben uns in die Karten gespielt“, stellte Andreas Schweinberger erleichtert fest und lobte die Aufholjagd seines, an diesem Abend aus beruflichen Gründen, reduzierten Kaders.

Beim nächsten Heimspiel gegen den EV Pfronten am kommenden Freitag wollen die Wölfe sich drei weitere wichtige Punkte für die Aufstiegsrunde sichern.

Strafen:

SC Reichersbeuern 6

EV Bad Wörishofen 10

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