Glücklose Wölfe haben gegen Forst das Nachsehen

Hochmotiviert starteten die Wörishofer in die Partie gegen die Nature Boyz in der Peissenberger Eishalle und generierten gleich einige Schüsse auf das Tor von Andreas Scholz. Doch im Gegenzug nutzte Klaus Müller (3.) einen Abpraller von Neuzugang Anton Rauh zum Führungstreffer. Die Wölfe zogen im Tempo nochmals an, um nur wenig später durch Tobias Huber (6.) auf Zuspiel von Dustin Vycichlo den verdienten Ausgleich zu erzielen. Eine deutlich verstärkte Forster Mannschaft, mit einigen Neuzugängen und Nachwuchsspielern des TSV Peissenberg, brachten die Wölfe jedoch immer mehr in Bedrängnis. In der folgenden ersten Überzahl legten die Gastgeber einen drauf und Bastian Grundner (13.) erzielte den 2:1 Pausenstand.

Ab Beginn des zweiten Drittels haderten die Wörishofer immer wieder mit Entscheidungen der Schiedsrichter und ließen sich durch Strafen und, aus ihrer Sicht, nicht geahndete Fouls aus dem Rhythmus bringen. So wurden einige Chancen nicht genutzt oder am Tor vorbei geschossen, auf Seiten der Nature Boys gelang hingegen einiges besser und deutlich druckvolleres Powerplay bescherte so auch den 3. Treffer, diesmal von Anton Rauh(34.) abgeschlossen. Kurz vor Ende des Drittels hatten die Gastgeber auch noch das Glück an der Scheibe, oder die Wölfe einfach Pech, als in der nächsten Unterzahl erneut Klaus Müller (37.) und nur zwanzig Sekunden später Daniel Anderl nachlegte. Andreas Nuffer nahm seine Auszeit, um wieder Ruhe ins Team zu bekommen und gleichzeitig den Torhüter zu wechseln. Die Wölfe fingen sich wieder und besannen sich des Eishockeyspielens, doch ohne den verletzungsbedingt fehlenden Kapitän Patrick Münch und beruflich verhinderten Christoph Heckelsmüller viel das Tore schießen noch schwerer als sonst.

Im letzten Drittel zeigten die Wörishofer zwar Kampfgeist, doch an diesem Abend blieben weitere Treffer schier unmöglich. Lediglich die Nature Boyz zeigten noch eine vorbildliche Passkombination von Anton Rauh und Klaus Müller auf Manuel Weninger (46.), die Andreas Nick im Tor der Wölfe keine Chance ließen. Die letzte Strafzeit überstanden die Gäste noch schadlos, sodass es beim 6:1 Endergebnis blieb.

Bereits am kommenden Freitag muss Andreas Nuffer mit seinem Team nach Pfronten zu den Falcons, bevor am nächsten Sonntag das Heimspiel gegen den SC Reichersbeuern im Spielplan steht.

 

Strafen:

SC Forst 16

EV Bad Wörishofen 18 + 10